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Clavichord von Christoph Friedrich Schmahl
Traditionelle Instrumente aus der Werkstatt der Familie Schmahl (darunter viele Tangentenflügel und sowohl gebundene als auch ungebundene Clavichorde) weisen Merkmale früherer sächsischer Clavichordschulen auf und wurden wegen ihrer exquisiten Qualität und ihres Klanges hoch geschätzt.

Das undatierte Clavichord, eines der letzten Instrumente von Ch.F. Schmahl (1739-1814), gebaut ca. 1800-1810, hat vermutlich dem Komponisten und Theologen Joseph Alois Ladurner gehört. Geboren in Meran in Südtirol, lebte Ladurner später in Brixen, nur zehn Kilometer entfernt von Klausen, wo das Instrument 2013 entdeckt wurde. Ladurner schrieb in einem Brief an Robert Schumann am 28. Februar 1838: „Ich selbst unterhalte mich am liebsten auf meinem vortrefflich tönenden Schmalischen Klavikorde, bey dessen alleinigem Gebrauche ich alle meine Kompositions-Aufsätze entworfen habe.“