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Otto Maria Krämer
1964 -

Otto M. Krämer, geb. 1964, studierte Kath. Kirchenmusik an der Folkwanghochschule in Essen und an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Zu seinen Lehrern gehörten Prof. Paul Heuser (Orgel), Prof. Herbert Callhoff (Tonsatz) und Prof. Wolfgang Seifen (Improvisation). 1994 schloss er seine Studien mit dem A-Examen ab. Otto M. Krämer war Teilnehmer mehrerer Meisterkurse mit dem Schwerpunkt "Orgelimprovisation", so u.a. "2.Internationale Orgelakademie Altenberg" bei u.a. Daniel Roth (Paris), Gaston Litaize (Paris), Peter Planyavsky (Wien), Wolfgang Seifen (Berlin), Wolfgang Stockmeier (Köln). Seit Oktober 1993 ist er Kantor und Organist an St. Peter und Paul in Straelen am Niederrhein.

Otto M. Krämer ist ebenfalls kompositorisch tätig ("Fünf sinfonische Momente" für Orgel 1992; "Prélude et Fugue dansée sur le nom 'GASTON' " 1995; "Messe brève" 1996; "Subvenite" für Sopran, Bariton, Orgel und Orchester 1998; Arrangement der "Messe Solennelle" von Louis Vierne für Orchester 1999; "Epitaph für jsb"; Exsultate" für Chor und Orgel 2001, Missa Festiva für Chor, Kammerorchester und Orgel 2005 ).

1995 war er 2. Preisträger im "Internationalen Wettbewerb für Orgelimprovisation der Stadt Schwäbisch Gmünd" und ebenfalls 1995 einziger Preisträger (2eme Prix) beim "Concours d'Improvisation à l'orgue" der Stadt Montbrison (Frankreich).

Seine CD - Einspielungen in St. Ouen zu Rouen an der weltberühmten Cavaillé - Coll – Orgel (AEOLUS AE 10031) mit Improvisationen zu Gregorianischem Choral (Prof. Stefan Klöckner, Gesang), in Magdeburg St.Sebastian („Die neue Eule Orgel“ - zusammen mit Matthias Mück – auch vierhändig! zu beziehen bei Aeolus)); in Münster, St. Lamberti (Kleines Orgelbuch -Improvisierte Versetten), sowie in Pforzheim an der sinfonischen Steinmeyer – Göckel – Orgel (Aeolus UM 20231) mit Live - Improvisationen fanden allseits großes Lob wegen ihrer Originalität und ihres immensen Einfallsreichtums.

Otto M. Krämer gestaltet regelmäßig Orgelkonzerte und Fortbildungen mit dem Themenschwerpunkt "Improvisation"; so war er zu Gast auch in England, Frankreich, Italien, Holland, Litauen, Polen, der Schweiz, Dänemark, Schweden, Russland, Kanada und den USA.

Auf seinen USA – Touren 2001 bis 2007 spielte er bei Konzerten und Meisterklassen in New York, San Francisco, Washington, St. Louis, Birmingham, Chicago, Berkeley, Portland, Pasadena, Tuscon, Hollywood, Princeton und Los Angeles.

Im Frühjahr 2006 unterrichtete er im Rahmen einer Gastprofessur für Improvisation am berühmten Westminster Choir College in Princeton, N.J.

Seine Spezialität ist ( neben Stilkopien ) die Symbiose neuer Klangwelten in überlieferten Formen, sowohl die Kleinformen ( Suiten, Partiten, Variationen ) als auch die sinfonischen Großformen.