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Stimmwerck
Das Ensemble Stimmwerck wurde 2001 in München gegründet. Mit den beiden Tenören Gerhard Hölzle und Klaus Wenk, dem Bassisten Marcus Schmidl und Franz Vitzthum, der als Kontratenor dem Quartett sein unverwechselbares Klangbild verleiht, haben sich gefragte Spezialisten des Ensemblegesangs zusammengefunden.

Vor allem die Komponisten der Renaissance und ihr schier unerschöpflicher Reichtum an Vokalmusik liegen dem Ensemble am Herzen.

Intensiver Austausch mit Musikwissenschaftlern und rege Forschungsarbeit in Archiven bilden die Grundlage für ihre Arbeit.

Regelmäßige Tonaufnahmen (u. a. Aeolus und Cavalli Records) stellen einen wichtigen Baustein im künstlerischen Schaffen Stimmwercks dar. Das Ensemble widmet sich dabei jeweils einem Renaissancekomponisten aus dem deutschsprachigen Raum und bringt dessen Werke zum Teil erstmals wieder zu Gehör.

Die erste CD mit Werken des Bamberger Komponisten Heinrich Finck (1445 – 1527) erhielt mit fünf Sternen die höchste Wertung im renommierten „Goldberg Magazine”.

Kompositionen Adam von Fuldas (1444 – 1505) war die zweite Produktion gewidmet.

Zusammen mit dem Instrumentalensemble La Villanella Basel wurde im April 2007 für AEOLUS eine SACD mit Werken von Orlando di Lasso (1532 – 1594) eingesungen (Titel: „Susanne un jour”).

Die vierte Aufnahme (ebenfalls AEOLUS) beschäftigt sich mit spätmittelalterlichem Repertoire aus dem Regensburger „Codex St. Emmeram” (Erscheinungstermin: Frühjahr 2008).

Stimmwerck verfolgt eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland. Der Name selbst entstammt der Bezeichnung für eine Gruppe gleicher Instrumente, wie sie zum Beispiel im Lehrwerk „Syntagma Musicum” von Michael Praetorius benutzt wurde.

Seit 2005 veranstaltet das Ensemble jährlich die sogenannten „StimmWercktage” auf dem Adlersberg bei Regensburg, um dort unter Verwendung moderner Technik (Laptop, Projektionen) das Werk eines ausgewählten Komponisten der Renaissance in den Mittelpunkt zu stellen.