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Franz Vitzthum
Franz Vitzthum erhielt seine erste stimmliche und musikalische Ausbildung bei den Regensburger Domspatzen.

Im Januar 2007 schloß er sein Gesangsstudium bei Kai Wessel an der Hochschule für Musik in Köln ab. Derzeit wird er stimmlich von Stefan Haselhoff (Basel) betreut.

1997 wurde er 1. Preisträger beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert". 1999 erhielt er das Julius-F.–Neumüller-Stipendium der Stadt Regensburg, 2003 den 1.Tostmannpreis der Austria Barock Akademie.

Er erhielt Einladungen von führenden Vokalensembles wie “Singer Pur”, “Weser Renaissance” (Manfred Cordes), “Gesualdo Consort Amsterdam” (Harry van der Kamp) oder “Cantus Cölln” (Konrad Junghänel). Solistisch hat er mit Dirigenten wie Christoph Poppen, Peter Neumann oder Nicholas Mc Gegan zusammengearbeitet.

Er war zu Gast bei internationalen Festivals wie den Händelfestspielen in Göttingen, dem Kultursommer Rheinland-Pfalz, Resonanzen (Wien), Oude Muziek Festival Utrecht, “La Folle Journée Nantes” und musizierte mit Orchestern wie dem „Kammerorchester Basel Barock“ und „The English Concert“.

2003 übernahm Franz Vitzthum an der Theaterakademie des Prinzregententheaters in München die Rolle des Teufels in der Oper „Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung“ von Detlev Glanert. Im Juli 2005 gab er bei den Opernfestspielen Heidenheim sein Debut als Orfeo in der Oper „Orfeo ed Euridice“ von Ch.W. Gluck.

2007 machte er CD-Aufnahmen mit dem norwegischen Ensemble Bergen Barokk (Gesamteinspielung „Harmonischer Gottesdienst“ von G.P. Telemann) und gab Konzerte beim Rheingau Musikfestival, dem MDR-Musiksommer so wie in England, Schweden und den USA.