Image Frederick William Holloway: Symphonic Organ Works
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Unsere Weltersteinspielung von Orgelwerken des englischen Spätromantikers Frederick William Holloway an einer H.J.Nelson-Orgel entreißt die Musik des einstigen Crystal Palace Organisten endlich der Vergessenheit!

Es ist das Verdienst des Interpreten Markus Eichenlaub, diesem (fast völlig) vergessenen Komponisten eine komplette CD-Einspielung zu widmen.

Stilistisch können die Werke Holloways ihre britische Herkunft kaum verleugnen. Was aber dem geschulten Ohr auffallen wird, sind zahlreiche Reminiszenzen an große französische Kollegen. Da hört man Franck, Widor, vor allem aber Alexandre Guilmant durchschimmern und in den groß angelegten symphonischen Werken finden sich gar Anklänge an Bruckner.

Kein Wunder: in Holloways früherer Wirkungsstätte, dem 1936 abgebrannten Crystal Palace, waren viele berühmte Zeitgenossen zu Gast.

Die für die vorliegende Aufnahme verwendete Orgel stammt ebenfalls aus England, hat aber mittlerweile ihre Heimat in Deutschland gefunden. Das Instrument von H.J.Nelson (1904) steht heute in Gackenbach im Westerwald und wurde nach Plänen von Ralf Cieslik in den vergangnen Jahren immer wieder sinnvoll erweitert, wobei fast ausschließlich historisches Pfeifenwerk verwendet wurde. Das Instrument ist extrem vielseitig und ein verblüffendes Kraftpaket. 2009 erhielt die Orgel eine nach originalem Vorbild angefertigte englische Hochdruck-Tuba. Musik, Interpret und Instrument bilden hier eine äußerst gelungene Einheit!